Stand: 13.04.2021 08:40 Uhr
Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute - am Dienstag, 13. April 2021 - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Zum Nachlesen: der Blog vom Montag.
Das Wichtigste in Kürze:
- Inzidenzwert in Rostock erstmals über 100
- Intensivmediziner erwarten noch im April mehr als 6.000 Patienten
- Etwa 48 Millionen Euro für Entschädigungen bei Quarantäne gezahlt
- Drive-in-Testzentrum in Kühlungsborn startet
- Bundeskabinett will bundesweit einheitliche Einschränkungen beschließen
- Neuinfektionen im Norden: 197 Fälle in Schleswig-Holstein, 10.810 bundesweit
Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen
08:39 Uhr
Inzidenzwert in Rostock erstmals über 100
In Rostock sind die Zeiten niedriger Infektionszahlen vorbei: Erstmals ist auch hier der Inzidenzwert auf mehr als 100 gestiegen. Oberbürgermeister Madsen rechnet mit weiter zunehmenden Neuinfektionen und will dann Maßnahmen ergreifen.
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08:32 Uhr
HH: Hausarztpraxen müssen sich weiterhin mit wenig Impfstoff begnügen
Die Kassenärztlichen Vereinigung hat an die Hamburger Hausarztpraxen geschrieben, dass jeder Arzt und jede Ärztin erst einmal nur 16 bis 42 Dosen an Impfstoff bestellen kann. Wie viel davon in den Praxen wirklich ankommt, ist noch unklar. Wer Impfstoff bestellt, bekommt etwa zu gleichen Teilen Dosen von Biontech und AstraZeneca.
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07:10 Uhr
Intensivmediziner erwarten noch im April mehr als 6.000 Patienten
Angesichts der steigenden Corona-Zahlen erwartet die Intensivmediziner-Vereinigung Divi, dass der bisherige Höchststand an Intensivpatienten schneller erreicht wird als erwartet - nämlich noch im April. "Wir müssen davon ausgehen, dass wir deutschlandweit jetzt jeden Tag zwischen 50 und 100 neue Covid-Intensivpatienten aufnehmen müssen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, der "Augsburger Allgemeinen". "Das heißt, dass wir bereits Ende April die Größenordnung von 6.000 und mehr Corona-Intensivpatienten erreichen würden, wie wir sie auf dem Höhepunkt der zweiten Welle hatten." Erst vor wenigen Tagen waren für Ende April noch 5.000 Intensivpatienten prognostiziert worden. Marx forderte Bundesregierung, Bundestag und Bundesländer auf, die geplanten bundeseinheitlichen Regelungen für Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner noch diese Woche zu verabschieden. Wenn das Gesetz erst Ende April beschlossen werde, werde die Patientenzahl auf 7.000 steigen. "Wir reden über sehr viele schwere Erkrankungen und über viele Menschen, die das nicht überleben werden", warnte er.
07:06 Uhr
10.810 Neuinfektionen bundesweit
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 10.810 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 294 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 6.885 Neuinfektionen und 90 neue Todesfälle verzeichnet. Nach wie vor könnten die Zahlen der Vorwoche wegen der Schulferien noch nicht vergleichbar mit früheren Werten sein. RKI-Präsident Lothar Wieler rechnete ab Mitte dieser Woche wieder mit verlässlicheren Daten zur Pandemie. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 140,9. Am Vortag gab das Institut die Sieben-Tage-Inzidenz mit 129,2 an. Vor einer Woche lag sie bei 123.
06:31 Uhr
Norddeutschland: Etwa 48 Millionen Euro für Entschädigungen bei Quarantäne gezahlt
In Norddeutschland sind bisher 48 Millionen Euro an Entschädigungen für Lohnausfälle wegen einer Quarantäne gezahlt worden. Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne haben Arbeitnehmer Anspruch auf Entschädigung. Diese erhalten sie in den ersten sechs Wochen zunächst als Lohnfortzahlung von ihren Arbeitgebern, die den Betrag anschließend erstattet bekommen. Auch Selbstständige oder Beschäftigte, die sich wegen Schulschließungen um ihre Kinder kümmern müssen, haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entschädigung. Mindestens 750.000 Anträge auf Entschädigungszahlungen wurden bislang bundesweit gestellt. Nach Umfragen der Deutschen Presse-Agentur wurden mindestens 150 Millionen Euro an die Antragsteller ausgezahlt. In Niedersachsen flossen bis Anfang April etwa 28 Millionen Euro zurück, in Hamburg gut zwölf Millionen Euro und in Schleswig-Holstein knapp sechs Millionen Euro. In Mecklenburg-Vorpommern erstatteten die zuständigen Ämter hingegen bislang nur knapp zwei Millionen Euro.
05:57 Uhr
Drive-in-Testzentrum in Kühlungsborn startet
In Kühlungsborn wird am heute Mittag ein neues Drive-in-Testzentrum in Betrieb genommen. Auf sieben Spuren können Autofahrer an die Boxen heranfahren und getestet werden. Eine weitere Box mit vier Testabteilungen steht Fußgängern und Fahrradfahrern zur Verfügung, wie Bürgeramtsleiterin Stefanie Zielinski sagte. Insgesamt könnten pro Tag bis zu 5.000 Menschen getestet werden. Die Kapazität könnte dann ausgenützt werden, wenn der Tourismus wieder anläuft und Tests für die Sicherheit als nötig betrachtet werden. Zudem wäre es auch denkbar, das Zentrum nicht nur zum Testen, sondern auch zum Impfen zu benutzen. Für den Betrieb zeichnet das Deutsche Rote Kreuz verantwortlich.
05:55 Uhr
MV will Option zur Sicherung des Impfstoffs Sputnik V beschließen
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat angekündigt, dass ihr Kabinett heute über die Option zur Sicherung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V entscheiden werde. "Diese Option soll fällig werden, sobald der Impfstoff eine Zulassung für Deutschland und Europa erhält", sagte Schwesig am Montag. Der Wirtschaftsminister solle den Auftrag erhalten, die Verhandlungen schnell abzuschließen. Bereits zuvor hatte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) angekündigt, dass sich das Land eine Option auf eine Million dieser Impfdosen sichert.
05:55 Uhr
Werden einheitliche Corona-Regeln beschlossen?
Das Bundeskabinett will heute bundesweit einheitliche Einschränkungen beschließen, um die dritte Corona-Welle in Deutschland zu brechen. Dazu soll voraussichtlich das Infektionsschutzgesetz geändert werden. In einem neuen Paragrafen 28b soll festgelegt werden, was zu tun ist, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Inzidenz über 100 liegt, also binnen einer Woche mehr als 100 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner kommen. Im Gespräch ist eine Ausgangssperre. In Norddeutschland wären dann aktuell 30 Landkreise und Städte betroffen.
05:53 Uhr
Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt erneut leicht
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Schleswig-Holstein erneut leicht gesunken - auf nun 70,8 (Vortag: 71,1). Das geht aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor. Vor einer Woche hatte die in Inzidenz bei 66,5 gelegen. Weiterhin überschreiten bei der Inzidenz zwei Kreise die kritische Marke von 100: das Herzogtum Lauenburg (134,8) und Segeberg (100,7). Die niedrigsten Zahlen weisen die Kreise Schleswig-Flensburg (28,3) und Nordfriesland (36,8) auf. Die Zahl der für das Land gemeldeten bestätigten Neuinfektionen beträgt 197.
05:51 Uhr
Corona-Live-Ticker am Dienstag startet
Guten Morgen aus der NDR.de-Redaktion! Auch am heutigen Dienstag, 13. April, halten wir Sie über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.
Gemeldete Neuinfektionen in Norddeutschland am Montag: 149 in Schleswig-Holstein, 176 in Mecklenburg-Vorpommern, 309 in Hamburg, 621 in Niedersachsen und 111 im Land Bremen.
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