Stand: 14.06.2021 08:03 Uhr
In der Debatte um Corona-Lockerungen hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil Forderungen nach einer möglichen Aufhebung der Maskenpflicht etwa in Schulen eine Absage erteilt.
Der SPD-Politiker betonte, dass das Virus nach wie vor in der Welt sei und man auf das Tragen von Masken nicht verzichten dürfe - vor allem in Hinblick auf die Virus-Mutationen. Zwar könne im Freien auf Masken verzichtet werden, in geschlossenen Räumen hingegen nicht, wie er dem NDR Niedersachsen am Sonntag sagte.
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Immer wieder Infektionen an Schulen
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte angeregt, die Maskenpflicht in Schulen zu überprüfen, weil Kinder besonders von den Corona-Einschränkungen betroffen seien. Auch andere Politiker sind für eine Überprüfung der Regel. Weil hingegen bezweifelt, dass gerade in Schulen mit großen Gruppen und geschlossenen Räumen kurzfristig die Maskenpflicht aufgehoben werde. Er verweist darauf, dass in Schulen immer wieder Corona-Infektionen nachgewiesen würden.
Weil: Abwarten, wie die Lage bis zum Herbst wird
Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) dürfte noch lange Bestand haben. "Dort dürfte eine Aufhebung der Maskenpflicht als letztes in Betracht kommen." Darüber sollte erst nachgedacht werden, wenn große Teile der Bevölkerung geimpft seien. "Wir sind gut beraten abzuwarten, wie wir in den Herbst kommen und wie sich die Situation dann darstellt."
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